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Emmausbewegung - eine Gemeinde auf dem Weg

 

 

 

 

 

 

Liebe Emmäuse und Interessierte,

zum Jahresende blicken wir zurück auf das Erlebte, auf gemeinsame Veranstaltungen und Begegnungen. Angesichts der friedlosen politischen Ereignisse um uns herum rücken wir enger zusammen. Die Worte von Frieden und Liebe gewinnen immer mehr an Bedeutung und Wert. Aber auch die Demut hat eine für Christen besondere Wichtigkeit, die “in der Welt“ oft verkannt wird: Die Anerkennung, dass jemand größer ist als wir. So blicken wir „hinab“ zu dem, der uns alle überragen wird, dem kleinen Kind aus Betlehem. Schon im geringsten Alter hat er Menschen, Hirten und Könige, gleichermaßen an sich gezogen.

Wir erinnern uns gern an das Pfingsttreffen, das wir alljährlich in Fulda drei Tage lang miteinander feiern dürfen. Neben dem bewusst vielfältig gehaltenen Programm und dem gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten spielen hier stilles oder auch lautes Gebet, Lobgesang und die intensiven spontanen Gespräche untereinander eine tragende Rolle. Sie bilden das Fundament für das sich oft bildende Gruppen- oder Familiengefühl, das bei Emmaus entstehen und wachsen kann.

Das Leitungsteam und der Rat hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Gebet beschäftigt. Hierzu gab Manuela Geiger, die diesen Dienst koordiniert, beim Ratstreffen neue Impulse. An dem elementaren Gebetsthema wollen wir auch im nächsten Jahr dranbleiben.

Weiterer Schwerpunkt des Jahres war die Fortführung des Themas Gefängnisarbeit. Die Erörterungen im Rat, die Gespräche mit Gefängnismitarbeiter/innen und die Vorbereitungen im Leitungsteam führten zu der Entscheidung, einen Hauptamtlichen mit einer 50%-Stelle beim Verein anzustellen: Manfred Dersch, Sozialpädagoge und christlicher Therapeut, ist seit Juni dieses Jahres unterwegs in den derzeit 12 Gefängnissen in Deutschland, wo es Emmausgruppen gibt. Wir erhoffen von seiner Personen mit Gottes Hilfe eine stärkere Vernetzung und „Vermehrung“ in Bezug auf neue Mitarbeitende und die verstärkte Wahrnehmung der Emmausgruppen durch die Knackis. Mennes Telefonnummer wurde im Rundbrief versehentlich falsch wiedergegeben, sie lautet: 0 1 7 1 / 1 8 0 7 6 0 0.

An dieser Stelle möchten wir einmal allen, die vor Ort seit vielen Jahren in den Gefängnissen mitarbeiten, danken für ihren Einsatz! Gott ist besonders bei den „Kleinen“ und den Menschen am Rande der Gesellschaft. Aus diesem Grund wenden wir Emmäuse uns besonders solchen Personen zu und werden dabei reich beschenkt. Ihre tiefen Erlebnisse und Glaubenszeugnisse offenbaren die Liebe Gottes in besonderer Weise.

Eine finanzielle Sorge plagt uns im Verein in Bezug auf die oben erwähnte Personalstelle, die wir möglichst längerfristig halten wollen. Hierzu suchen wir Sponsoren und Spendende und werten dies auch als Bestätigung unserer Entscheidung. Wer sich gerufen fühlt, spende bitte - möglichst als Dauerauftrag - unter dem Verwendungszweck: „Emmaus-Gefängnisarbeit“.

IBAN: DE19 3606 0591 0000 5087 96

BIC: GENODED1SPE

 

Wir danken allen, die sich in Emmaus engagieren, die sich interessieren, die beten und spenden. Der  Herr mag es euch vergelten und  euch segnen.
       

Mögen wir ein friedvolles  und liebevolles Weihnachtsfest erleben,
allein, mit den Lieben oder in der Fremde.

Der Herr ist mit dir, er wird dich durch das neue Jahr begleiten!

 

Barbara Beu für das Emmaus-Leitungsteam                                                                                                     

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